Bericht ZweiSchwerter-Pokal 2026 in Partwitz

Mit 20 gemeldeten Booten war der Zwei-Schwerter-Pokal 2026 in Partwitz in diesem Jahr stark besetzt. Da das Los der Berichterstattung diesmal auf uns fiel, darf ich euch von einem ebenso schönen wie sportlich herausfordernden Regattawochenende vom 13.06.2026 bis 14.06.2026 berichten.

Für mich persönlich stand das Event unter ganz besonderen Vorzeichen: Nach sage und schreibe zehn Jahren Pause saß Florian als Vorschoter endlich wieder mit mir zusammen im Boot – ein Comeback, das definitiv überfällig war!

Die Anreise erfolgte standesgemäß gut gelaunt, wenn auch im strömenden Regen. Beim gastgebenden Verein in Partwitz angekommen, war das Wetter jedoch schnell vergessen. Die Bedingungen vor Ort waren absolute Spitzenklasse: eine top Infrastruktur, ein gewohnt herzlicher Empfang und eine erstklassige Verpflegung sorgten sofort dafür, dass man sich wohlfühlte. Ein großes Dankeschön schon vorab an das gesamte Organisationsteam!

Der Samstag zeigte sich wettertechnisch von seiner sportlichen, aber dennoch sehr schönen Seite. Es blieb überwiegend bewölkt, zwischendurch ließ sich auch mal die Sonne blicken und lediglich ein kräftiger Regenschauer sorgte kurzzeitig für etwas Abwechslung.

Der Wind lag meist bei etwa 4 Beaufort, mit Böen, die auch mal in Richtung 5 gingen. Damit waren die Segelbedingungen nicht ganz einfach, aber durchaus sportlich und anspruchsvoll.

Pünktlich gegen 12 Uhr erfolgte der erste Start. Die Wettfahrtleitung nutzte das Wetterfenster gut aus und schickte das Feld auf den Kurs. So konnten am Samstag insgesamt drei Wettfahrten gesegelt werden. Auf dem Wasser waren wir bis etwa 15:30 Uhr.

Für Florian und mich hieß es nach zehn Jahren gemeinsamer Pause erst einmal wieder reinkommen, Abläufe finden und schauen, was noch so hängen geblieben ist. Am Ende wurde es für uns Platz 13. Da ist also auf jeden Fall noch Luft nach oben, aber der Spaß war definitiv da.

Am Sonntag legte der Wind dann noch einmal deutlich zu. Teilweise standen konstant 5-6 Beaufort auf dem Wasser, dazu kamen entsprechende Böen. Die Entscheidung, ob noch einmal gestartet werden kann, war damit alles andere als einfach.

Die Wettfahrtleitung hat wirklich alles versucht, noch einen Start möglich zu machen. Dafür großen Respekt. Gegen 11:30 Uhr fiel dann aber die richtige Entscheidung, auf weitere Wettfahrten zu verzichten. Bei diesen Bedingungen war das absolut nachvollziehbar.

Um 12:30 Uhr fand anschließend die Siegerehrung statt.

Den Wanderpokal sicherten sich verdient Jürgen Deutschmann und Jan Unger. Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung!

Das restliche Podium sowie Platz vier waren fest in der Hand der Gastgeber und zeigten deutlich, dass der Heimvorteil auf dem Partwitzer See keineswegs ungenutzt blieb: Sigrun und Ralf Sende segelten auf einen sehr guten zweiten Platz, Mathis Schmidt und Markus Kusber sicherten sich Rang drei. Auch Platz vier ging an den Heimverein – Jens Schuster und Tamara Hetze rundeten das starke Ergebnis der Gastgeber ab. Damit war das vordere Feld klar vom gastgebenden Verein geprägt.

Bei all dem Wind und den Böen ist übrigens kein einziges Boot gekentert. Das verdient auf jeden Fall einen eigenen Satz. Respekt an alle Crews auf dem Wasser!

Ein großes Dankeschön geht an den gastgebenden Verein in Partwitz für die tolle Organisation, die gute Verpflegung und die herzliche Atmosphäre.

Ebenso gilt unser Dank der Wettfahrtleitung, die trotz der schwierigen Bedingungen bis zum Schluss alles versucht und am Ende die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Wir kommen gerne wieder – beim nächsten Mal dann hoffentlich mit etwas mehr Sonne im Gepäck.

In dem Sinne, Mast- und Schotbruch

Hannes und Florian
XY „Hexe“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert