Ixylon Vorpiek Sanierung nötig (?)

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Ixylon Vorpiek Sanierung nötig (?)

Beitragvon Wandersegler » 26.05.2010, 20:41

Hallo Ixylon-Gemeinde!

Ich habe Interesse an einer älteren Regatta-Ixylon, die ganz gut erhalten wirkt. Die Problemstelle Vorpiekboden hat der Besitzer insofern "behandelt", als er , um weitere Schimmelbildung zu verhindern, ein gutes Stück aus diesem herausgesägt hat, wie auf dem Foto erkennbar.
Kann man das vorerst so lassen, oder kann eine Neulaminierung nicht mehr warten, um den Rumpf und seine Stabilität nicht zu zerstören?

Bezüglich der neuanzuschaffenden Beschläge:
Ist es aus Eurer Erfahrung besser, die Leitschienen, Blöcke und Klemmen selbst zusammenzustellen, oder gleich die Sets von B.T.M. Bitterfeld zu nehmen, die ja nun nicht gerade preisgünstig sind?

Ich würde außerdem gerne den Reitbalken entfernen und den Traveller auf den Boden zurückverlegen. Dazu müsste ich wohl eine Suchanzeige für ein Original-DDR-Teil aufgeben, oder stehen die Chancen, es zu bekommen, schlecht?

Wenn in die innere Rumpfschale Löcher gebohrt und andere verschlossen werden müssen, welches Mittel nehme ich dann, damit kein Wasser eindringt bzw. wie gehe ich das technisch an?

für Tips bin ich dankbar!
Grüße, Reinhard
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ixy472
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Re: Ixylon Vorpiek Sanierung nötig (?)

Beitragvon ixy472 » 30.05.2010, 18:22

moin moin...ich bin auch gerade bei dem vorpiekbodenproblem...an sich brauchst du ihn nicht unbedingt.ich hatte eine ixylon baujahr 71 und auch bei den booten danach wurde kein piekboden eingebaut..der kam also erst später.er hat kaum einfluss auf stabilität.er soll nur für mehr auftrieb sorgen.ich werde ihn jetzt weglassen und werde auftriebskörper zum aufblasen einbaun (wie beim opti) oder du kannst auch stürodurplatten unter dem vorschiff ankleben...das funktioniert auch ganz gut und stört das laufende gut nicht.zum thema blöcke und klemmen kann ich dir nur sagen das du das auch alleine machen kannst...aaaaber das ist zu teil echt nerfig und frustierend.wenn man wenig übung hat sollte man sich helfen lassen...BTM hat erfahrung in den dingen aber es ist zu teuer...die teile bekommst du alle auch so aber verwende lieber neue blöcke und schienen...wenn man in etwas extremere situationen aufn wasser kommt, dann ist es immer besser wenn blöcke und klemmen neuwertiger sind

mfg tilo nicolaus

ixygen
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Re: Ixylon Vorpiek Sanierung nötig (?)

Beitragvon ixygen » 31.05.2010, 09:31

Hallo Reinhard
Vor 2 Jahren baute ich meine Ixy um.Ich hatte auch von null angefangen und mich erst in das Thema Stückchenweise reingefressen. Du hattest auch Fragen zur Yardstick. Ich denke, beim segeln geht es immer um Chancengleichheit, deswegen auch die Yardstickzahlen.Sie sagen immer nur was über das Geschwindigkeitspotenzial des Bootes aus, heißt nicht das eine Regattaixy immer schneller ist als eine Fun.Aber bei gleicher Crew hat allein durch mehr Trimmmöglichkeiten und den Spi die Regattaixy ihre Vorteile.
Alles was ich dir schreibe ist aus meiner Sicht nichts Grundlegendes, sonst beschweren sich die Regattaprofs.
Den Vorpiekboden habe ich bis vorn neu gemacht weil einer drinnen war. Wenn er nicht nötig wäre, würde er bestimmt schon fehlen. Ist aber Sch...arbeit.
Das mit den Preisen bei BTM liegt wahrscheinlich daran,weil sie Ronstan verbauen. Ich habe auch gesagt, für mich reicht günstig. Es liegt nicht so an der Haltbarkeit, sondern ab 5 bft und 2 h segeln ist der Wunsch nach rollengelagerten Blöcken da. Also, je höher der Zweck, je höher der Preis. Sicher gibt es zwischen den Anbietern unterschiedliche Preise aber auch verschiedene Meinungen unter den Seglern.
Du kannst auch andere Traveller nehmen, neue vom Händler deines Vertrauens, wo die Schiene ca. 75 cm ist. Weiß nur nicht warum du sie runter haben möchtest.
Löcher mache ich mit Glasfieberspachtel zu. Wo große Kräfte wirken kann mann nur verschrauben wo Alu einlaminiert ist, sonst reist es aus, denke ich.
Ich bin froh mich für die Ixylon entschieden zu haben, denn mir macht sie Spaß.
Bis dahin Glenn

Wandersegler
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Re: Ixylon Vorpiek Sanierung nötig (?)

Beitragvon Wandersegler » 31.05.2010, 23:42

Hallo Glenn und Tilo!

Danke für eure Hinweise, ich habe mich zwar für eine andere Ixylon entschieden als die auf dem Bild, aber über die Technik seines Bootes kann man nie genug wissen. Meine Neue hat zwar in den Seitentanks jeweils einen kantigen Schaumklotz drin, aber ich werde mal tasten, ob darüber oder darunter noch Platz ist für einen langen Luftsack als Zusatzauftrieb. Man müsste eine dieser beweglichen USB-Minikameras mit LED-Beleuchtung haben ;-)

Klar und ich werde hochwertige Beschläge anbauen. Die Blöcke von Ronstan wirken auf mich nur etwas zu futuristisch auf dem alten Rumpf. Von daher nehme ich lieber eine etwas weniger gestylte Marke.
Gibt es Richtlinien, wie weit innenliegend die Genuaschiene verlaufen soll? Die drei Montagesockel der DDR-Modelle lassen ja keine soweit innenliegende Montage wie bei den BTM-Ixys zu. Wirkt sich das merklich auf den Segeltrimm, respektive auf die Höhe am Wind aus?

Bezüglich der Yardstickzahlen wunderte ich mich, denn selbst die Regatta-Version hat im Vegleich mit dem Zugvogel, auf dem ich gelernt habe und immer noch lerne, viel weniger Trimmmöglichkeiten, gerade was den Mast betrifft.

viele Grüße, Reinhard


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