Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

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Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon ferrugo » 08.11.2015, 18:37

Falls es für noch jemanden von Interesse ist: Unter den Erhöhungen, auf denen die Großchotklemmen motiert sind, befindet sich nicht nur eine Aluminiumplatte, sondern es sind zwei. Die obere liegt direkt unter der Erhöhung, 6–10 mm tiefer kommt noch die Platte, die großflächig für Genuaaschienen usw. eingebaut ist. Die originalen Schrauben für die Schotklemmen gehen durch beide Platten durch. Wenn bei diesen Schrauben der Kopf abreißt, weil die Schraube rund 40 Jahre Zeit hatte festzugegammeln, hat man einen Hauptgewinn. Also immer schön vorsichtig sein. Ich weiß zwar nicht, wie lange es dauert, bis sich Sprühöl von ganz oben bis ganz unten verteilt hat, aber das rechnet sich wohl eher in Wochen als in Stunden.

M.

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon Möchtegernskipper » 21.02.2016, 20:09

Hallo Martin,
schön, mal was von Dir zu lesen.
Werde im Frühjahr gleich mal diese Schrauben auf Gängigkeit bekrabbeln.
Hoffe, Du bist gut in's neue Jahr gestartet?
Wie sieht Deine Planung aus?
Du deutetest an, evtl. von Berlin über den Oder-Havel- oder Oder-Spree-Kanal
und die Oder mit Deiner Ixy zu mir nach West-Pommern zu kommen.
Hast Du Dir schon einen kleinen Elektro-Außenborder zugelegt?
Würde mich sehr freuen, Dich bei mir oben zu sehen.
Könnten wir auchmal ein kleines Stück um die Wette segeln.
So von Ufer zu Ufer.
Gruß vom Möchtegernskipper Martin
"Der Träge sitzt, weiss nicht ein noch aus,
und über ihm stürzt ein das Haus;
doch mit mutig gespannten Segeln munter,
fährt der Frohe das Leben herunter."
(Ludwig Tieck 1773-1853)

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon ferrugo » 03.03.2016, 19:27

Hallo Martin,

sei bloß vorsichtig mit den Schrauben. Viel Kriechöl, viel Zeit und vorsichtig Kraft ist die Devise.

Der Start ins neue Jahr war gut. Absegeln war auch erst am 29.12. Starten wird die Saison hoffentlich Anfang April. Die Reise zum Haff wird über den Oder-Spree-Kanal erfolgen, wenn die Zeit reicht. Leider darf man auf Kanälen nicht segeln. Ich brauche also wirklich einen Motor oder ich hoffe auf Schlepp oder auf westliche Winde und segle, obwohl ich nicht sollte. Ein Elektromotor ist zwar was Feines, aber nur die halbe Miete. Die Akkus sind schwer und teuer oder leicht, aber extrem teuer. Und zwischendurch wird’s nicht einfach mit dem Aufladen. Ansonsten gibt es noch das Angebot von Enno, seinen Trailer zu benutzen. Daran wird es also nicht scheitern.

Wettsegeln ist gut. Vielleicht ein bisschen unfair, denn mittlerweile habe ich alle Segel neu.

Ich freue mich auch schon auf den Sommer und hoffe, es passt mit den Terminen.

Lieben Gruß aus Berlin

M.

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon Enno » 16.03.2016, 08:01

Hallo Martin,

das Angebot mit dem Trailer steht natürlich noch. Alternativ habe ich mir auch einen kleinen E-Motor zugelegt. Bin aber nicht zufrieden mit der Lösung. Zum einen ist es immer ganz schönes gewurschtel mit dem Akku und der Motor wiegt ja auch einiges. Und dann ist mein E-Motor auch etwas schwach dimensioniert. Wenn mich mal seitlich eine Böe erwischt, hat man Probleme das Boot auf Kurs zu halten. Also wirklich nur als Flautenschieber gedacht.

Beim Wettsegeln bin ich dabei, habe der Fairness wegen auch alle Segel neu, nur den Spi habe ich immer noch nicht getestet. :shock:

Gruß Enno

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon Möchtegernskipper » 28.04.2016, 12:20

Hallo Martin,
werde Deinen Rat beherzigen und bei den Schrauben viel Kriechöl, viel Zeit und
ganz wenig Kraft aufwenden. Mal sehen ob ich sie lose bekomme.
Einen Trailer habe ich in Pommern auch stehen.
Den könnte ich notfalls vorher mit runter :arrow: nach Berlin zu Dir bringen.

Hallo Enno und Martin,
also, ein verlängertes Wochenende kann ich Anfang August dann oben
in Pommern am Kaminer Haff sein und empfange Euch (wen auch immer) dann
sehr gern zur Übernachtung + Klönsnack + Grill + Bier/Wein. :party_2[1]
Nur bitte ca. 10-14 Tage vorher Bescheid geben, damit ich es einrichten kann.
Dr. Sven schreibe ich mal per Mail an.
Beim "kleinen" Wettsegeln stelle ich mich ganz hinten an, wegen der alten Original-Segel,
des fehlenden Vorschoters und keinerlei Spinnaker-Möglichkeit und Ehrgeiz.
Habe zwar ein Spi, aber noch nie benutzt. Egal, mir gehört dann auf jeden Fall die "Rote Laterne".
Bis die Tage!
Martin
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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon ferrugo » 28.04.2016, 20:24

Spi bin ich bisher erst einmal auf dem Spækhugger bei der Probefahrt gesegelt. Für die XY habe ich keinen und werde mir wohl auch keinen zulegen. Für die kurzen Strecken binnen ist es mir es mir zuviel Gewurschtel, sowohl bei der Bedienung des Segels als auch, was dann zusätzlich an Blöcken usw. am Boot installiert werden müsste. Längere Strecken auf dem offenen Wasser sind da schon was anderes, aber das kommt bei mir mit der XY nicht so oft vor.

Der Trailer steht in Pommern vermutlich am besten. Ich habe zum Spæki einen Außenborder bekommen, mit dem ich die Kanäle gut und schnell fahren kann. Den Hinweg mache ich also vermutlich auf eigenem Kiel. Wenn es zeitlich eng wird, wäre ein Trailer für den Rückweg gut geeignet.

Der fehlende Vorschoter muss übrigens kein Nachteil sein. Wenn man es ans Gleiten geht, schadet das Gewicht des Vorschoters manchmal mehr als er nützt.

Grüße

M.

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon Enno » 29.04.2016, 12:43

Hallo Martin(s),

weil ich gerade "gleiten" lese. Hat von euch schon mal Jemand seine Ixy zum gleiten bekommen? Wie kann man das eigentlich erkennen, habe mal was von nahezu doppelter Geschwindigkeit gelesen. Und dass man die Schoten dichter holen muss, da der scheinbare Wind mehr von Vorne kommt. Würde das ja gerne mal erleben.

Bilder vom ansegeln:
https://youtu.be/LWC57JoTaZ4

PS. Mit meiner Ixy war ich auch noch nie mit Spi unterwegs.

Gruß Enno

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon ferrugo » 29.04.2016, 16:50

Hallo Enno,

ein paar mal ein bisschen. Einmal warst Du sogar dabei als Sven und ich bei Windstärke 4 – 5 bei Lubmin im Wellensurf mit 11 kn auf den Strand gezischt sind. Einmal auch länger. Da war ich in Berlin am Vormittag nur mit Groß unterwegs, weil der Wind doch sehr stark und ziemlich genau von vorn kam. Auf dem Rückweg habe ich bei achterlichem Wind auch die Fock gesetzt, dann einmal nicht aufgepasst, etwas angeluvt und ab ging die Post. Das waren um die 10 kn. Eine Verdopplung der Geschwindigkeit ist vielleicht etwas übertrieben, aber viel schneller bist Du auf jeden Fall. Für mich war das ein Geschwindigkeitsrausch. Du hast bestimmt schonmal einen Stein übers Wasser springen lassen. Das Gefühl im Boot ist ein wenig so, als ob Du auf dem Stein sitzt. Man glitscht durchs Wasser, es spritzt weiter und flacher weg. Ich war damals allein im Boot. Ich weiß nicht, ob es auch so gut gegangen wäre, wenn ein Vorschoter dabei gewesen wäre. Eine andere XY war mit Vorschoter im Trapez unterwegs und die waren nicht wesentlich schneller als ich, hatten aber auch viel Spaß.

Wenn Du wirklich gleiten willst, würde ich die Schoten nicht dichter holen. Mit Wind von raumschots ist meine XY wie die meisten Boote am schnellsten. Lieber ein bisschen abfallen, wenn der Wind schralt.

Gleiten mit der XY dürfte auf Ostsee und Bodden allerdings schlecht machbar sein, weil sich bei dem nötigen Wind doch ziemlich viel Welle aufbaut. Ich denke mal so ab 5 – 6 Bft hast Du ziemlich gute Chancen ins Gleiten zu kommen. Ich würde allerdings darauf achten, das Segel schön flach zu trimmen, damit Du wegen der Krängung nicht im Bach landest.

Grüße

M.

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon Sven » 30.04.2016, 22:16

Hallo Enno,
neues Boot? - Zum Gleiten: Da gebe ich Martin recht, Du hast es selbst schon erlebt. Hoffentlich bist Du jetzt nicht enttäuscht.
Übrigens wäre unsere Performance noch besser gewesen, wenn das Vorschiff nicht voll Wasser gewesen wäre. Das hat sich leider erst viel später herausgestellt, unklar bleibt, wie das dort eindringen konnte. Also, lieber Martin, die ganze Tour war verwässert - tut mir leid.
Viele Grüße,
Sven.

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon ferrugo » 02.05.2016, 20:31

Sven hat geschrieben:Übrigens wäre unsere Performance noch besser gewesen, wenn das Vorschiff nicht voll Wasser gewesen wäre. Das hat sich leider erst viel später herausgestellt, unklar bleibt, wie das dort eindringen konnte. Also, lieber Martin, die ganze Tour war verwässert - tut mir leid.


Könnte sein, dass wir uns das vor der Dwizna-Mündung eingehandelt haben – war ja fast eine Handbreit Wasser überm Kiel. Ansonsten war es ja nicht soo ruppig.

Gruß

M.

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon Enno » 03.05.2016, 10:24

Hallo Zusammen,

Danke für die Tipps. Werde es am Wochenende noch mal probieren. Aber bei Windstärke 5-6 Bft bleibe ich eigentlich an Land :wink:

@Martin M.: Hast du eigentlich letztes Jahr noch die Kenterübung mit deiner Ixy gemacht? Mich würde mal das Ergebnis interessieren.

@Sven: Ja ein neues Boot, jetzt mit Genua 8)

Ahoi...

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon ferrugo » 03.05.2016, 15:40

Enno hat geschrieben:@Martin M.: Hast du eigentlich letztes Jahr noch die Kenterübung mit deiner Ixy gemacht? Mich würde mal das Ergebnis interessieren.


Ja, das haben wir gemacht. Ein kleiner Nachteil, aber am Anfang wollten wir nicht übertreiben: das Wetter war ruhig und das Boot leer. Das Aufrichten lief aber völlig ohne Probleme, sowohl zu zweit als auch allein hatten wir nicht die geringsten Probleme. Die Kimmschwerter machen es ziemlich leicht, das Boot zu drehen, aber dann in der Drehbewegung gleich reinzuspringen, ist mir nicht geglückt. Zum Glück ist die XY ja nicht so hochbordig.

Allerdings wurde klar, dass es sehr sinnvoll wäre, den Zwischenboden richtig dicht zu bekommen, ansonsten zieht zumindest unser Boot schon in kurzer Zeit recht viel Wasser. Das ist für das Aufrichten kein großes Problem – eher im Gegenteil, denn das Boot liegt tiefer und lässt sich leichter drehen, aber für das Weiterfahren muss man dann lenzen. Ich habe schon überlegt, eine kleine verschließbare Öffnung zwischen Lenzbrunnen und Zwischenboden zu bohren, damit man den Zwischenboden über das Lenzventil lenzen kann. Das wäre ziemlich bequem. Aber der Verschluss müsste auch wirklich sicher sein.

Ach ja, für die Übungen hatten wir eine Feststoffweste am Masttopp befestigt, damit der Mast nicht wegsackt.

Grüße

M.

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Re: Hinweis zu Metallverstärkungen unter dem Deck

Beitragvon Möchtegernskipper » 11.07.2016, 16:40

Hallo Enno, Martin und Sven!
1. Schrauben "gängig" bekommen:
Habe nach Deinem Tip ganz oben, Martin, eine festgegammelte Schwert-Befestigungsschraube tatsächlich lose bekommen, ohne den Kopf+Spalt zu zerwürgen.
Mit Kriechöl eingesprüht, am nächsten Tag versucht - nix ging.
Bei der nächsten Pommern-Fahrt 14 Tage später konnte ich die Schraube mit wenig Druck und Kraft tatsächlich locker lösen. Vielen Dank!
Habe überall Sprühöl bei der Hand, bin aber selbst nicht auf diese einfache Möglichkeit gekommen.
Betriebsblindheit? Altefrsschwäche/Sinnilität? Was weiss ich.
2. Spinnacker:
Ist mir auch zu fummelig, zumal ich meistens nur kurz 1-3h und allein rausfahre.
Aber wenn andere mit Spi an mir vorbeirauschen, dann schaue ich schon etwas neidisch hinterher.
3. Gleiten/Surfen:
Wenn das Boot schneller als seine Rumpfgeschwindigkeit
(maximale Geschwindigkeit in Verdrängerfahrt) fährt,
dann kommt es in die Gleitfahrt. Die Rumpfgeschwindigkeit kann über die LWL (Länge der Wasserlinie) des Bootes annähernd berechnet werden, siehe Wikipedia-Link.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rumpfgeschwindigkeit
Bei angenommenen 4m Wasserlinie (die LWL der Ixy hab ich nicht im Kopf)
ergibt das eine annähernde Rumpfgeschw. von 4,86 kn bzw. 9 km/h.
Hat man dann einen Geschwindigkeistmesser an Bord, so wie
Martin Miehe einen dabei hatte, als er auf meiner Ixy letztes Jahr mitfuhr,
so kann man ziemlich genau sagen, wann die Ixy in's Gleiten kommt.
4. Kentern:
Bei mir wird nicht gekentert, da ich nicht trunkbunken mit meiner Ixy fahre und
immer die windentsprechende Besegelung (Original-Groß + Genua bis 3Bft. oder
Starkwind-Groß + kleine Fock bei größer 3Bft.) drauf habe.
5. Wie sieht es mit Eurer Fahrten-Terminplanung aus?
Gruß vom Möchtegernskipper
"Der Träge sitzt, weiss nicht ein noch aus,
und über ihm stürzt ein das Haus;
doch mit mutig gespannten Segeln munter,
fährt der Frohe das Leben herunter."
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