Schaum im Rumpf??

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zephir254
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Schaum im Rumpf??

Beitragvon zephir254 » 10.09.2006, 21:49

Hallo,

ich habe eine Frage an die hier versammelten XY-Cracks. Ich besitze das Ixylon 254, also schon relativ alt. In neueren XYs ist im Rumpf ja bekantlich ein Schaum verarbeitet worden, dieser fehlt bei meinem Boot. Deshalb meine Fragen:

Ist dieser Schaum schon immer verarbeitet worden oder sind die alten Baureihen ohne diesen ausgeliefert worden?

Würde das fehlen des Schaums ein Hindernis bei einer Vermessung darstellen?

Freue mich über jede Antwort. Danke

Grüße
Zephir 254

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Beitragvon borsti » 11.09.2006, 13:17

.........der Schaum ist mal drin, mal auch wieder nicht.
Nicht nur zu deiner eigenen Sicherheit sollte ausreichend Schaum im Boot vorhanden sein.
Die Vermessungsvorschrift verlangt mindestens 160 Liter.
Hier ist es egal ob diese je zur Hälfte im Vor- und Achterschiff angebracht werden, oder hälftig sich in den beiden Lufttanks befinden. Wichtig ist nur, wenn in den Lufttanks must Du für die Vermessung einen zweiten Tankdeckel in jeden Lufttank einbauen.

Gruß Borsti

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Beitragvon zephir254 » 11.09.2006, 14:53

Danke für deine Antwort.

Kannst du mir auch sagen wo man den Schaum bekommt, das ist ja sicherlich kein x-beliebiger, oder kann man diesen auch durch mit Luft gefühlten Lufttanks(wie Optimist z.B.) ersetzen?

grüße

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Beitragvon Flo! » 12.09.2006, 16:59

160 Liter fester Auftriebskörper. Also nix Opti Luftank, die kannst du dann noch zusätzlich in die Seiten schieben, wenn du willst. Bei uns im Boot haben wir einfach Styropor Platten mit Bauschaum angeklept
They forced me to do something extraordinary and that's what I ended up doin'

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Beitragvon zephir254 » 13.09.2006, 12:11

Das Problem bei Styropor und Bauschaum ist ja die hohe Wasseraufnahme. Daraus resultiert ja ein hohes Bootsgewicht und für das Laminat nicht gerade gute Bedingungen. Feuchtigkeit ist in den Lufttanks immer vorhanden.

Es müsste ja eher ein Schaum benutzt werden der nur eine geringe oder keine Wasseraufnahme hat.

Lao
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Beitragvon Lao » 19.09.2006, 09:36

Ich habe ebenso keinen Schaum im Boot.

Da mein Holzboden im Bug eh verfault ist und ich ihn erneuern möchte, würde ich den Schaum zwischen Bootsrumpf und "Zwischenboden" im Bug stopfen wollen.

Wäre das sinnvoll? Wie siehts mit eventueller Fäulniss dabei aus?

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Beitragvon zephir254 » 19.09.2006, 10:38

Ich bin ja auch auf der Suche nach einer guten Möglichkeit den Schaum unterzubringen.
Ich halte aber die "Seitenkästen" für geeigneter da diese eigentlich nur richtig dicht sind und da kein wasser reinläuft. im Boden hat man ja immer mal Wasser drin.

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Beitragvon Lao » 19.09.2006, 15:08

Über das Problem wurde wohl schon öfters diskutiert.
http://www.fky.org/forum-neu/read.php?2 ... 77,quote=1

Ich würde ja auch gerne meine Jolle sicherer machen. Ich wüsste nur noch nicht mit welchen Schaum.

Ausserdem will ich noch an meine obere Bord(Sitz)wand rankommen, damit ich noch Schotklemmen und sonstiges auswechseln kann.

Ist also das ausschäumen des unteren Bereichs vom Doppelboden nicht eher sinnvoller? Dort müsste ich doch auch über die Schwerkästen ran kommen!?

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Beitragvon zephir254 » 21.09.2006, 20:17

Ich würde das ganze Problem ja auch lieber ander lösen als so ein komischen Schaum ins Boot zuspritzen den man dann später schlecht oder gar nicht raus bekommt. Das Problem dabei ist aber da ich ja meine XY neu vermessen lassen will, und die Klassenregeln den Schaum vorschreiben, muss ich ja einen solchen verwenden.

Weiß den jemand welchen Schaum der Hersteller verwendet?

grüße
zephir254

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Beitragvon looploop_andy » 22.09.2006, 09:28

Der angegebene Link ist wohl am hilfreichsten, es sind dort viele Möglichkeiten diskutiert.
Mein Tipp dazu wäre nur noch. entscheiden ob das Boot vermessen werden soll oder aber ein schönes (vielleicht Wander-) Boot bleibt.
Wenn das Boot mit Schaum ausgespritzt werden sollte, immer nur mit geschlossenporigem Schaum (ca. 5% Wasseraufnahme), habe gelernt diesen gibt es beim Brunnenbau (wie teuer???). Vorsicht!!! Dieser Schaum ist nicht mehr zu entfernen, wenn in Hohlräume gespritzt. Und vor allem ist die Kraft nicht zu unterschätzen- Gefahr, das der Boden hochgedrückt wird. Ich persönlich würde immer zu Luftschläuchen tendieren (die allerdings überprüft und ab und zu auch ausgetauscht werden müssen)...

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Beitragvon Lao » 22.09.2006, 10:41

Hmm...

wenn ich mir das so anhöre, dann klingt die Variante mit dem kleingehackten Styropor in mehreren Schläuchendoch sehr gut.

Da ich meine Jolle eh nicht mehr vermessen kann, werde ich es kommende Saison mal so probieren. Einfach um der Sicherheit wegen.


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