Fockeinrollvorrichtung klemmt

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fakatipi
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Fockeinrollvorrichtung klemmt

Beitragvon fakatipi » 14.05.2007, 20:10

:D Hallo Ixylon-Gemeinde!

wir haben nun mit unser XY die ersten Erfahrungen sammeln können.
Hat alles prima geklappt und viel Spaß gemacht. :D

Nur zwei Dinge haben etwas genervt. :(

1. Die Fockeinrollvorrichtung funktioniert prima beim einrollen der Fock,
nur beim ausrollen schleift die Welle am Vordeck, so dass ich immer
nach vorne musste.

2. Die Fock bleibt öfters am unteren Spinnakermastbeschlag hängen.

Kennt Ihr diese Probleme auch?


Viele Grüße aus Berlin/Brandenburg

Gerd XY3164
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Beitragvon Gerd XY3164 » 30.05.2007, 06:13

Das Verfangen der Genua am Beschlag zum Fixieren des Spibaumes am Mast (Öse oder Rolle) vermeidet man, indem man die Genua nicht um den Mast herumzieht. Das überlässt man dem Wind. Dazu löst man die Leeschot der Genua beim Einleiten der Wende aus der Klemme ohne sie nachzugeben. Ist das Boot durch den Wind gegangen, drückt der Wind in die Genua. Dann gibt man die bereits gelöste Schot nach. Hat die Genua den Mast passiert, kann man mit der neuen Leeschot das Segel problemlos einstellen. Versuche es und Du wirst sehen: Dieses Problem ist gelöst. Das Ganze geht noch zu verfeinern. Man kann z.B. die Genua etwas länger stehen lassen. Dann drückt sie das Boot schneller auf den neuen Kurs. Lässt man sie dabei zu lange stehen, verliert man an Fahrt. Oder aber man macht eine Rollwende. Die kannst Du Dir auf der Webseite der 470er anschauen.

Bei Deiner Aufrollvorrichtung ist es schwieriger. Ich gehe davon aus, dass Du im Besitz eines älteren Bootes bist und sehe 3 Möglichkeiten.

- Wenn die Welle der Aufrollvorrichtung zu stark gegen die Decksdurchführung drückt, musst Du die Aufrollvorrichtung, sie ist ähnlich dem Mast an einer Spur befestigt, in ihrer Position so verschieben, dass sie ohne weitere äußere Kräfte nicht mehr die Decksdurchführung berührt. Der Zug muss gerade sein. Bei Wind im Segel oder wenn Du das Segel auf- bzw. abrollst, ist ein Berühren bzw. Schleifen nicht zu vermeiden.

- Die Aufrollvorrichtung ist an der oberen Begrenzungsscheibe in der Vorpiek an einer Verstrebung mit einer Schur gegen Verdrehung gesichert. Dazu befindet sich jeweils eine Bohrung in der oberen Begrenzungsscheibe und der Verstrebung. Fehlt die Verdrehsicherung bzw. ist sie zu locker, gibt es Probleme.

-Unabhängig davon hatte ich Probleme mit dem Abrollen der Genua bei wenig Wind. Es hat dabei wohl immer eine halbe Umdrehung gefehlt. Deshalb habe ich die Aufrollvorrichtung nach 2000 verändert. Dazu gibt es mehrere Lösungen. Wenn Du einmal an einer Ranglistenregatta teilnimmst oder auch nur vorbeischaust, kannst Du Dir verschiedene Lösungen anschauen. Für Tourensegler müssten die Hinweise in den ersten beiden Anstrichen genügen.

Gerd XY3164

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Beitragvon fakatipi » 03.06.2007, 21:05

Hallo Gerd,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Werde Deinen Tips bezüglich der Genua bei nächtsen Mal berücksichtigen.

Ich werde bei den Berliner Meisterschaften mal schauen, wie die Lösungen für die Aufrollvorrichtung so aussehen.

Viele Grüße aus Berlin/Brandenburg

pboe
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Meine Rollfock klemmt auch

Beitragvon pboe » 01.08.2007, 13:07

Moin allerseits,
meine Rollfock klemmt auch und die obigen Tipps bringen auch keine Abhilfe.

Bild

Ich hab die Befürchtung, dass die drei Unterlegscheiben als Quasilager nicht Original sind. Gehört dort ein Kugellager rein? Wenn ja was für eines?

Danke Paul
Zuletzt geändert von pboe am 02.08.2007, 21:56, insgesamt 1-mal geändert.

pboe
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Beitragvon pboe » 02.08.2007, 21:55

Moin allerseits,
die drei "Unterlegscheiben" entpuppten sich doch als ehemaliges Kugellager. Gerade für 14 Euro Ersatz beim SKF-Dealer besorgt.
Eine Niro-Variante wäre unverhältnismäßig teurer und laut Händler auch nicht ewig haltbar. Ich pack das ganze jetzt gut in seewasserbeständiges Fett und gut ist.

Paul


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